| MOVIE-INFOS | News zu Filmen, Serien, DVDs & vieles mehr! |
| Eine Karte der Klänge von Tokio - Tokio-Reisetipps der Regisseurin |
|
Kategorie: Blockbuster -
geschrieben am 29.07.2010 (19:50) von svenjacobs1
|
| Wir freuen uns sehr, Ihnen die persönlichen Tokio-Reisetipps der spanischen Regisseurin Isabel Coixet zu präsentieren. In ihrem neuen Film Eine Karte der Klänge von Tokio (deutscher Kinostart ist der 05. August 2010) zeichnet sie ein wundervolles Porträt der japanischen Hauptstadt. Die Trendmetropole Tokio ist die schillernde Kulisse ihres neuen Films. Die spanische Regisseurin ist fasziniert von der „Mischung aus Popkultur und hoher Kunst“ und dem „Kontrast zwischen den großen, modernen Gebäuden und der Tatsache, dass man an jeder Ecke Tempel und Friedhöfe finden kann.“ Der Film bietet atemberaubende Ansichten der Stadt – und ist ein Muss für alle Kinofans, die von der asiatischen Kultur und Tokio fasziniert sind. Die perfekte Einstimmung auf die geplante Japanreise oder für all diejenigen, die in Erinnerungen an den letzten Urlaub in Asien schwelgen möchten. Die Reisetipps der Regisseurin: Pachinko: „Die Geräuschkulisse in den Spielhallen ist beinahe unerträglich. Überall spielt andere Musik und so entsteht eine Mischung, die Pachinko zum authentischen Vorort der Hölle macht. Trotzdem versuchen unendlich viele Japaner an den Automaten ihr Glück.“ Karaoke: „Enjoy the Silence singt Sergi López in Eine Karte der Klänge von Tokio. In Japan gibt es unendlich viele Karaoke-Bars, in denen rund um die Uhr die Hits von Abba, Queen und Coldprey geschmettert werden. Ich finde das toll!“ Das Koenji-Viertel: „Hier kann man sich wunderbar im Labyrinth der Straßen verlaufen, zwischen winzigen Restaurants, die Ramen (Nudelsuppe) verkaufen, koreanischen Grillständen, Peep Shows und Weinbars, in denen kaum vier Menschen Platz haben.“ Tsukiji Fischmarkt: „Nirgends in Tokio ist es so laut wie hier und gleichzeitig ist der Markt ein Ort, wie es ihn kein zweites Mal auf der Welt gibt. Ein Besuch der japanischen Hauptstadt ist nicht komplett ohne Sashimi mit Thunfisch zum Frühstück – mitten auf dem Fischmarkt um fünf Uhr morgens.“ Shibuya: „In diesem Viertel brodelt es, denn die Einkaufszentren ziehen die japanische Jugend an wie die Motten das Licht. Berühmt ist es aber auch für die riesige Straßenkreuzung vor dem Bahnhof Shibuya – beeindruckend!“ Die Geschichte des Films: Ryu (Rinko Kikuchi) ist eine Einzelgängerin, deren zerbrechlich-schöne Erscheinung in krassem Gegensatz zu ihrem Doppelleben steht: Sie arbeitet nicht nur nachts auf Tokios Fischmarkt, sondern nimmt tagsüber auch Aufträge als Profikillerin an. Eines Tages wendet sich der Assistent des mächtigen Geschäftsmanns Nagara mit einem neuen Auftrag an Ryu. Nagaras Tochter Midori hat sich vor kurzem das Leben genommen. Die Schuld an Midoris Tod gibt der Vater deren Geliebtem, dem spanischen Weinhändler David (Sergi López). Doch statt David wie vereinbart schnell aus dem Weg zu räumen, verliebt sich die Killerin in ihr potentielles Opfer und lässt sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit dem Fremden ein. Ein Toningenieur, beseelt von den Klängen Tokios und fasziniert von der geheimnisvollen Ryu, wird Zeuge einer Liebesgeschichte, die jenseits aller Regeln ihren Lauf nimmt. Vor dem Hintergrund der schillernden Kulisse der japanischen Hauptstadt erzählt die spanische Regisseurin Isabel Coixet mit Eine Karte der Klänge von Tokio eine dramatische Geschichte über widersprüchliche Leidenschaften und die Abgründe menschlicher Gefühle, über die tiefe Einsamkeit der Großstadtmenschen, den Abschied von geliebten Menschen und über die Möglichkeiten des Trosts. Darin bewegt sich dieser Film, der seine Weltpremiere im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes feierte, ganz in der Tradition des bisherigen Werkes von Coixet, die sich in ihren vielfach ausgezeichneten Filmen "Mein Leben ohne mich", "Das geheime Leben der Worte" und zuletzt der Philip-Roth-Verfilmung "Elegy" als so genaue, wie sensible Beobachterin menschlicher Gefühlswelten gezeigt hatte. Zwei ungewöhnliche, spannende internationale Stars stehen im Zentrum dieser außergewöhnlichen Liebesgeschichte: Der vor allem in Frankreich arbeitende Spanier Sergi López ("Eine pornografische Beziehung", "Harry meint es gut mit Dir", "Pans Labyrinth", "Die Affäre"), und Rinko Kikuchi, die seit ihrer Oscar-Nominierung für Alejandro González Iñárritus "Babel" zum internationalen Shooting-Star wurde. Daneben wird die schillernde Neon-Metropole Tokio selbst zum Hauptdarsteller. Coixet entfaltet ein Kino der Andeutungen und Zeichen, über das geheime Leben der Klänge und Bilder in der Tradition der musikalischen, assoziativen, verführerischen Erzählweise von Wong Kar-wai ("In the Mood for Love", "My Blueberry Nights") und Antonioni ("Blow Up"). |